
Wilder Wein kann jeden Hauseingang verzaubern, so lange er Laub trägt.
Parthenocissus tricuspidata
Dieser Wilde Wein begrünt als "Selbstklimmer" in kurzer Zeit große Flächen. Auch der Verzicht auf Rankhilfen und die rote Herbstfärbung machen diese Pflanze so beliebt. Neben dem Efeu ist sie "des Deutschen liebstes Kind" in der Fassadenbegrünung.
Ansprüche
vollsonniger bis (halb-)schattiger Standort, bei Sonne schönere HerbstfärbungWuchs und Blätter
Wilder Wein nimmt mit seinen Haftscheiben fast jede Oberfläche an und klettert daran empor. Ein jährlicher Triebzuwachs von 1 - 2 Metern ist normal.Die glänzenden, fast ledrigen Blätter haben ausgewachsen je nach Humus- und Wasserversorgung eine mittel- bis dunkelgrüne Färbung. Sie haften von Mai bis Oktober.
Blüte und Frucht
Die winzigen, grüngelben Blüten im Frühsommer treten kaum in Erscheinung. Die kleinen blauschwarzen Beeren werden nach dem Laubfall sichtbar und dienen Vögeln als Nahrung.Rankhilfen
Diese, aber auch nur diese Art Wilder Wein kommt völlig ohne Rankhilfen aus.Schnitt
Sommerschnitt je nach Bedarf, um dem kräftigen Wuchs Einhalt zu gebieten, Winterschnitt wie auf den Fotos beschriebenBemerkungen
Wilder Wein kann starke Bauschäden verursachen! Die Pflanze wächst teilweise negativ phototrop (lichtfliehend), die Triebe können mit ihrem Dickenwachstum Bauteile absprengen, Rolladenkästen verstopfen und Dachschindeln anheben. Bei ungenügender Laubentfernung kann die Dachentwässerung verstopfen.
Sellin / Rügen / Meckl.-Vorp.

Wolgast / Meckl.-Vorp.
Sven Taraba von FassadenGrün
www.fassadengruen.de
www.fassadengruen.de




