Himalaja, China, 1822
Syn.: Rosa omeiensis
Hier handelt es sich um einen, in Westchina und im Himalaja beheimateten, kräftig aufrechtwachsenden Strauch mit farnähnlichem Laub, dessen Triebe mit grossen, hakigen Stacheln, welche an jungen Trieben in einem durchscheinenden Rot leuchten, sowie kleinen Borsten versehen sind. Ihre Stacheln sind aber weniger aufsehenderregend als bei R. sericea pteracantha.
Die auffällig blassgelben Staubgefässe sind anders als bei den anderen Arten der Wildrosen von nur vier weissen Blütenblättern und vier Kelchblättern umgeben. Im Herbst zeigen sich leuchtend rote, leicht birnenförmige Hagebutten. Der Strauch erreicht eine Höhe von 300 cm und eignet sich in Anbetracht seiner Andersartigkeit vorzüglich als Solitärpflanze.
Rosa sericea pteracantha
Syn.: Rosa omeiensis pteracanthaChina,1890
Das feine, farnartige Laub hebt sich besonders gut von den braunen Trieben mit ihren riesigen, ungewöhnlich scharfen und flachen, keilförmigen Stacheln ab, die an den Jungtrieben noch in einer auffällig, durchscheinenden, roten Farbe leuchten. Die kleinen, weissen Blüten sind einfach und weisen, wie schon bei R. sericea, nur vier Blüten- und Kelchblätter auf. Im Herbst zeigen sich kleine, ovale bis rundliche Hagebutten deren Farbe in Gelb bis Orangerot variieren. Auch dieser Strauch erreicht eine Höhe von 300 cm und eignet sich wie R.sericea vorzüglich als Solitärpflanze.


